Überlegung der Privatisierung von Spielbanken in Schleswig-Holstein

März 11, 2008

Es gibt die Überlegungen in Schleswig-Holstein,der Privatisierung von bislang staatlichen Spielbanken, wie es in Niedersachen schon erfolgt ist (Verkauf an Casinos Austria). Das ergibt sich aus einer Pressemitteilung der CDU-Landtagsfraktion:

Die CDU-Fraktion setzt sich ein die Spielbanken in Schleswig-Holstein zu privatisieren, das der Abgeordnete Hans-Jörn Arp in seinem Debattenbeitrag im Kieler Landtag deutlich machte.

Wegen des anstehenden Börsengangs sei die HSH-Nordbank gefordert, sich neu aufzustellen, aber die Glücksspielbeteiligung passe nicht in das Portfolio einer international tätigen Bank.

Auch den Spielbanken-Mitarbeitern müsse eine Perspektive geboten werden, deren Spielbanken unter dem zunehmenden Automaten- und Internetspiel leiden. Arp meint:”Es macht einen schon nachdenklich, wenn die Mitarbeiter und Gewerkschaften sich ausdrücklich für eine Privatisierung unserer Spielbanken aussprechen” . In Niedersachsen sind die Spielbanken aus denselben Gründen bereits privatisiert worden.

Die Investitionsbank verfüge bereits über eine Glücksspielbeteiligung , deswegen wäre die Übertragung für eine Übergangszeit auf diese Bank denkbar. Der Spielbank könnte dort die notwendige Zeit gegeben werden, um sich neu aufzustellen.

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