Black Jack und die langen Durststrecken

Mai 14, 2008

10 Euro Gratis ohne Einzahlung beim Blackjack!Mit der perfekten Basisstrategie gespielt bewegt man sich beim Black Jack nahezu der Nullinie. Es ist verbleichbar mit dem Roulette und den Einfachen Chancen. Der Bankvorteil der Spielbank liegt dort bei 1,35%; wer sein Glück mit den Karten versucht und den richtigen mathematischen Weg findet, der kann diesen sogar auf etwa 0,6% drücken.

Sehr viele Roulette Freunde spielen in Online Casinos, aber auch in realen Spielbanken, gerne einmal ein wenig Black Jack als Nebenspiel oder ergänzende Unterhaltung. Ihr Manko ist natürlich das fehlende Wissen um die Basisstrategie, vielmehr aber wird die empirische Gewohnheit zur Falle. Wer Roulette und besonders die Einfachen Chancen bevorzugt, der ist es gewohnt, wie die Spannungen beim Spielverlauf aussehen können. Man hat Erfahrungen damit und weiß, was sich so abspielen kann. Die Chancen stehen rund 50:50, wenn man die Zero außer Acht läßt, und dadurch ergeben sich bestimmte Wellenbewegungen im Gewinn und Verlust. Mit diesen im Unterbewußtsein durch die Erfahrungen gespeicherten Daten geht nun der Roulette Begeisterte im Casino an den Black Jack Tisch. Wenn er vorher die einzig vernünftige Strategie gelernt hat, ist die Gefahr in Wirklichkeit für ihn noch größer, denn er geht unbewußt auch beim Black Jack aufgrund der geringen Bankvorteils von einer 50:50 Chance aus.

Die Wahrheit ist, daß die Durststrecken beim Black Jack viel länger sind wie beim Roulette (Einfache Chancen). Aufgrund der Gewohnheit übersieht der Spieler, der mit großer Sicherheit und Zuversicht am Tisch Platz genommen hat und dem Dealer ein Lächeln schenkt, daß die Rhythmen ganz anders liegen. Wer richtig splittet und verdoppelt, der gewinnt bei diesen Händen überdurchschnittlich oft das Mehrfache seines Einsatzes, dazu kommt noch die 1,5fache Auszahlung beim Black Jack. Dadurch verliert man die normalen Händen öfter, insgesamt ist es ein Verhältnis von 4:6 gegen den Spieler. Wenn man also 10 Hände spielt, wird man nur 4x gewinnen (die allerdings eine höhere Auszahlung haben können) und 6x verlieren.

Jedes Glücksspiel hat seine Ballungen. Ein regelmäßiges Auf und Ab im Gewinn und Verlust wird immer wieder aufgehoben durch extreme Phasen. Diese sind beim Black Jack noch gefährlicher, denn das Verhältnis von 4:6 gegen den Spieler sorgt sowie schon für lange Durststrecken, nach einer guten Phase wird das Elend aber noch größer, und man kann ohne Weiteres 50 und mehr Einsätze in kurzer Zeit verlieren. Das ist beim Roulette unmöglich, und durch die Gewohnheit des Erlebten kann man an diesem Beispiel sehr gut sehen, daß man niemals Wahrscheinlichkeiten eines Glücksspiels auf ein anderes übertragen kann. Alle Faktoren sind einzubeziehen. Davon gibt es manchmal mehr als dem Spieler lieb ist